Rudern @ Dresdenia Berlin
Dresdenia-Ruderer bald ohne Bootshaus?!
die Stellungnahme |
die Gegenstimmen |
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Der Verein SV Dresdenia Berlin e.V. konnte sich in der Vergangenheit immer einer großzügigen Unterstützung der Dresdner Bank AG sicher sein. Es dürfte jedoch allgemein bekannt sein, dass derzeit alle Großunternehmen ihre Kosten auf den Prüfstand stellen. Wir müssen also davon ausgehen, dass auch im Bereich des Sports Kürzungen zu erwarten sind, so dass weitere Investitionskosten für Reparaturen, Modernisierungen und Instandhaltungen - in Höhe von einigen Hunderttausend Euro in den letzten 10 Jahren - nicht mehr von der Dresdner Bank übernommen werden. |
Milchmädchenrechnung für Fortgeschrittene: Die Höhe der von der Dresdner Bank "übernommenen" Kosten konnte bis heute nicht durch den Vorstand nachgewiesen werden. Außerdem nutzt die Dresdner Bank das Bootshaus als Gegenleistung kostenlos für Seminare und Feiern - jeder andere muss dafür ein angemessenes Entgelt (an die Ruderabteilung!) entrichten. |
Allein bei einem Ausbleiben der jährlichen Spende der Dresdner Bank müsste die Ruderabteilung zum Unterhalt des Clubhauses mehr beitragen. Bei der Ankündigung in 2001, dass die Ruderabteilung künftig Euro 5.000,-- Nutzungsentgelt an den Verein zahlen soll, wurde uns schriftlich vom Vorstand der Ruderabteilung mitgeteilt, dass damit die Abteilung finanziell ruiniert wäre und dieses Massenaustritte zur Folge hätte. Was passiert wohl erst, wenn sie mehr Kosten tragen müssten? |
(Nur zur Erinnerung: Die Sport-Vereinigung hat die Kosten für den Unterhalt des Bootshauses übernommen, damit die anderen Abteilungen das Bootshaus mitbenutzen können.) |
Für weitere unvorhergesehene aber notwendige Investitionen besteht darüber hinaus keinerlei Planungssicherheit. Zusätzlich haben wir im September 2002 eine Erschließungsbeitragsbescheinigung vom Bezirksamt Spandau erhalten, das wir für Erschließungskosten mit einer Rechnung von rund Euro 26.000,-- rechnen müssen. Hierfür und für Reparaturen, sowie Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen bestehen keinerlei Rücklagen im Verein, so dass wir gezwungen wären, Umlagen von allen Mitgliedern aller Abteilungen zu erheben. |
Dass die Ruderabteilung rund 25.000,- € für neue Boote eingeplant hatte, war dem Vorstand der Sport-Vereinigung im September 2002 bekannt. Warum hat man die Ruderer (und die anderen Sportler) nicht über die erwarteten Kosten informiert, wenn man genau weiss, dass genügend Geld vorhanden ist? Es bedarf auch keiner utopischen Vorstellungskraft, um sich auszumalen, dass nicht soviel Geld für Boote ausgegeben wird, dass der Kontostand hinterher 0 beträgt. |
Aufgrund der geschilderten finanziellen Situation - wir tragen die Verantwortung für ca. 1.100 Mitglieder in 18 Abteilungen - und insbesondere vor dem wichtigen Hintergrund, dass die Ruderer/innen am selben Standort unter sogar verbesserten Bedingungen im neuen Sportzentrum weiter rudern können, hat der Vorstand der SV Dresdenia Berlin e.V. zu einer außerordentlichen Versammlung am 30. Januar 2003 eingeladen. Mit großer Mehrheit wurde unter Berücksichtigung der finanziellen und der künftigen sportlichen Verhältnisse für den Verkauf gestimmt. |
Wie gezeigt, entspricht die "geschilderte finanzielle Situation" nicht der tatsächlichen finanziellen Situation. |
Berlin, 10. Februar 2003 |
Arkonas Stellungnahme wurde wenigstens noch mit "Der Vorstand" abgezeichnet; der Dresdenia-Vorstand maßt sich an, für alle Mitglieder zu sprechen. |
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Dresdenia-Ruderer bald ohne Bootshaus?!