Rudern @ Dresdenia Berlin
Dresdenia-Ruderer bald ohne Bootshaus?!
Der Graben zwischen der Ruderabteilung der Sport-Vereinigung Dresdenia Berlin mit Gelände und Bootshaus an der Scharfen Lanke und dem Hauptvorstand des Vereins sowie zahlreichen Mitgliedern anderer Abteilungen wird immer tiefer. Bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Montag versuchte die Ruderabteilung vergeblich die Rückabwicklung des Kaufvertrages ihres Grundstückes und Klubhauses an die Ruder-Union Arkona durchzusetzen.
Mit 236:116 Stimmen bei 14 Enthaltungen setzten sich die Mitglieder der anderen Abteilungen letztlich durch, obgleich die Ruderer auch viel Unterstützung zum Beispiel von Schwimmern und Schachspielern bekamen. Die Atmosphäre war "vergiftet", woran auch der Vorsitzende des Gesamtvereins, Harald Kussin, nicht ganz unschuldig war. Er drohte den Ruderern mit Regressansprüchen, falls der Verkauf des Geländes und des Klubhauses, auf dem Arkona eine moderne Rückenschule und Gymnastik-Halle entstehen lassen will, durch Gerichtsbeschluss untersagt wird.
Die Ruderabteilung und viele ihrer Mitglieder hatte - wie berichtet - vor dem Kammergericht Erfolg, das die Abwicklung des Kaufvertrages und einen Eintrag ins Grundbuch durch Arkona bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache untersagte.
Hauptargument der Ruderer: Der Verkauf käme praktisch einer Auflösung der Abteilung gleich. Mehrere vorliegende eidesstattliche Versicherungen belegen, dass Arkona offenbar kein Interesse an einer Übernahme von Dresdenia-Ruderern hat.
wek
© Der Spandauer 2003
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Dresdenia-Ruderer bald ohne Bootshaus?!