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500 Euro für die Ferienkasse

Die 20 Kinder aus Weißrussland hatten einen unterhaltsamen Nachmittag auf dem Gelände der Ruderabteilung des SV Dresdenia an der Scharfen Lanke

Gruppenfoto

Fotos: wek

Feuerwehr-Boot

Kinder aus Weißrussland zum 13. Mal in Spandau

Spandau.

Als im April 1986 der Kernreaktor von Tschernobyl explodierte ging die Erschütterung quer durch Europa. Und es gab eine Welle der Hilfsbereitschaft für die vor Ort betroffenen Menschen. 1991 wurde der Verein "Ferien für Kinder aus Tschernobyl" in Kladow aus der Taufe gehoben. Seitdem holen die Vorsitzende Adelheid Schütz und ihr 13-köpfiges Betreuerteam regelmäßig Kinder aus Weißrussland zu einem Erholungsurlaub nach Spandau.
Noch bis zum 23. Juli dauert der Aufenthalt der insgesamt 20 Jungen und Mädchen in der Havelstadt. Und sie absolvieren wie immer ein umfangreiches Programm, finden aber zwischendurch auch genügend Zeit zur Erholung. Ein Nachmittag war wie im Vorjahr für einen Ausflug zu den Ruderern des SV Dresdenia an der Scharfen Lanke reserviert, die bekanntlich derzeit gegen den Verkauf ihres Klubhauses kämpfen und sich trotz ihrer Probleme rührend um die kleinen Gäste bemühten. Es gab Musik, Kaffe und Kuchen, eine Ruderpartie sowie Vorführungen eines Feuerlöschbootes. Von den Mitgliedern der Ruderabteilung wurden zudem 500 Euro für die Ferienkasse der Kinder von Tschernobyl gesammelt.
Stadtrundfahrt, Zoo-Besuch, Ausflüge in die Babelsberger Filmstudios und die Polizeischule in Ruhleben sowie ein Fest im Ella-Kay-Haus mit Sponsoren, Politikern und Freunden werden den Aufenthalt für die Kids unvergesslich machen. Nach einem Abschiedsessen in der Pizzeria "La Riviera" an der Imchenallee heißt es am 22. Juli Kofferpacken.

 

© Der Spandauer 2003


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