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Ruderer werben für ihren Sport auf dem Imchenfest

 

Um es gleich vorweg zu nehmen, es war eine runde Sache und hat allen Beteiligten viel Freude gemacht. Worum ging es?
Am 20.09.2003 war die Ruder-Abteilung - auf Anregung unseres Ruderkameraden Otto Eigen - zum ersten Mal auf dem traditionsreichen Imchenfest vertreten. Bei strahlendem Sonnenschein ging unser neuer Dreier "Alles Voraus" gegenüber der Insel Imchen an Land. Tobias und Gaby Freieben, sowie Ute Pulletz und Franziska Teucher hatten ihn von unserem Bootshaus - natürlich zu Wasser - dort hingebracht. An Land halfen die Kameraden Angela Wehner, Bernd Wickmann, Peter Froese, Hadi Würger, Monika Poppe und ich das Boot aufzustellen. Wir zeigten Flagge, brachten unsere Trainingsgeräte in Stellung und aktualisierten unsere Flyer.
Der Zufall wollte es, dass wir in unmittelbarer Nähe des Standes des Vereins "Ferien für Kinder von Tschernobyl" unsere Zelte aufgeschlagen hatten. So konnten wir mit Kaffee und Kuchen versorgt werden, denn auch das Stehen an Land macht hungrig und durstig! Die Kinder, die von diesem Verein im Sommer aus Minsk nach Berlin geholt wurden, waren ja bei uns im Bootshaus zu Gast. Monika und ich, die auch an dieser Aktion mitgearbeitet hatten, bestätigen sehr gern und dankbar, dass den Kindern der Nachmittag bei uns große Freude bereitet hat.
Unsere anfängliche Skepsis über die Erfolgsaussichten unseres Unterfangens wurden vom Interesse der Festplatzbesucher hinweg gewischt. Unser schmuckes Boot erregte Aufmerksamkeit, die Trainingsgeräte wurden hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen rege in Anspruch genommen und es gab viele Gespräche mit Besuchern aller Altersklassen. In diesen Gesprächen musste ich als Beleg dafür herhalten, dass Rudern Zeitgenossen jeden Alters Freude bereiten kann. Auch als Oldie lohnt es sich, mit diesem herrlichen Sport zu beginnen. Von dieser Überzeugung konnten wir eine ganze Menge "rüberbringen". Erfreulich waren auch die Anfragen von Besuchern in der Altersgruppe zwischen 30 und 40 Jahren, die ja bei uns nicht so zahlreich vertreten ist. Vielfach betrafen die Anfragen die Kinder dieser Besucher. Bei den zahlreichen Gesprächen wurde auch unser Flyer verteilt. Wir waren uns alle darüber einig, dass wir mit einigen neuen Mitgliedern rechnen können und waren mit diesem Tag sehr zufrieden. Unser goßes Thema, die Zukunft unseres Bootshauses, verfolgte uns auch an diesem Tag. Es zeigte sich nämlich, dass viele Gesprächspartner über die Vorgänge recht gut informiert waren. Sie wünschten uns bei der Lösung dieses Problems eine glückliche Hand.
So allmählich verschwand die Sonne, die uns den ganzen Tag über treu geblieben war, hinter den Baumwipfeln der Imchenallee. Es war Zeit zum Aufbruch. In gewohnter Teamarbeit wurde das "Zeltlahger" abgebrochen und das Boot zu Wasser gelassen. Vom Wasser her hörten wir Landratten noch das Kommando von Gaby Frieben an Ute Pulletz, Anja Poppe und Christian Frieben: "Alles Voraus - los!" Ein schöner underfolgreicher Tag war zu Ende gegangen. Die Logistik besorgte wieder Dennis, die übrigen Statisten trollten sich heimwärts mit der Gewissheit, dass diese Veranstaltung gewiss nicht die letzte ihrer Art gewesen ist. Danke an Otto für die gute Idee, Peter und Bernd für die Technik und Danke an alle Helfer für das Gelingen der Aktion; bis zum nächten Mal!

 

Frank Poppe


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