Rudern @ Dresdenia Berlin
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eine Schildkröte im Alten Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal! |
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alter Grenzturm gegenüber unserem Quartier |
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Pause in Birkenwerder |
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Igittigitt! (Bericht: Berliner Morgenpost vom 02.08.2001) |
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Dennis (Herr/Frau Fahrtenleiter/in),
Sebastian F. (Herr/Frau FL-Assistent/in),
Zeno, Christian F., Christian W. (Berichtschreiber/innen),
Jorin und Tobias (Küchendienstler/innen),
Fernand (von Beruf Jugendliche/r),
& Christoph (Gast/Gästin von der RU Arkona).
Wir trafen uns um 9 Uhr im Bootshaus. Wir brachten die Boote ins Wasser und ruderten los. Bei der Schleuse Charlottenburg legten wir eine kleine zwangsläufige Pause ein. An der Schleuse Plötzensee lief es weniger gut, wir mussten 25 Minuten warten. Im Alten Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal machten wir die erste große Pause. Dort aßen wir unseren Proviant. Dann fuhren wir zum RC Saffonia und brachten unser Gepäck an Land. Dann gingen wir vom Steg aus baden oder ruhten uns einfach nur aus.
Danach zogen wir uns um und gingen in die Pizzeria.
Nachdem wir uns gesättigt hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Kurze Zeit später hieß es auch schon: "Ins Bett mit Euch!". Aber daraus wurde nichts, weil Jorin und Tobias meinten, sie müssten noch im dunklen Zimmer herumtapern. Kurze Zeit danach kehrte dennoch Ruhe ein und alle schliefen erschöpft ein.
Bericht von Zeno
Morgens so gegen sieben Uhr hat uns Dennis geweckt und ca. eine halbe Stunde später waren wir alle am Frühstückstisch. Als wir fertig waren, haben wir unsere Sachen gepackt, die Boote ins Wasser gelassen und sind so gegen neun Uhr von Saffo Richtung "Weißer Schwan" gefahren, wo wir aber nicht anlegten, sondern noch zu "Grün-Weiß Birkenwerder" ruderten. Dort haben wir eine Pause gemacht und unser mitgenommenes Essen verzehrt. Als wir uns gerade zum weiterrudern fertig machten, begrüßte uns noch der Vorsitzende des Motorbootclubs der mit Grün-Weiß zusammen ist.
Dieser schenkte Fernand noch eine Mütze, weil er bei der starken Sonne keine Kopfbedeckung dabei hatte. Wir sind dann wieder zu Saffo gefahren, wo wir Jugendlichen uns am Steg eine Abkühlung verschafften, während die anderen aßen. So gegen 15 Uhr sind wir dann noch Richtung RC Tegel gefahren. An der Eisdiele neben dem RC Tegel hat jeder zwei Kugeln gegessen. Als wir merkten, dass es schon 18 Uhr ist, sind wir sofort zu den Booten gegangen und wieder zu Saffo gerudert, wo aber nur die Sadowa mit dem "langen" Basti, Fernand, Zeno und meiner Wenigkeit ankam. Die andere Mannschaft (Christoph [RU Arkona], Christian W., Dennis, Jorin und Tobi) gönnte sich 200 Meter vor dem Steg noch eine Abkühlung. Danach waren sie nicht mehr ins Boot gekommen oder um es anders auszudrücken, sie waren zu doof, um wieder hineinzukommen. Also schoben sie es. Nachdem wir uns alle geduscht haben, sind wir um 21 Uhr zum Italiener gegangen. Nachdem wir gut gespeist hatten, sind wir zu Saffo zurück und schlafen gegangen.
Bericht von Christian F.
1. Anmerkung der Mannschaft "Berlin": Christians Buch "Meine Ruder-Märchen" erscheint demnächst im Limpert-Verlag. Mehr als der vorliegende Bericht hat uns nur die Geschichte "Wie der Riemen-Dreier olympische Bootsklasse wurde" beeindruckt.
2. Anmerkung der Mannschaft "Berlin": Eine Abkühlung hatten wir wahrlich nötig, nachdem wir der "Sadowa"-Mannschaft eine solche bereits auf dem Wasser verpaßt hatten (man sollte unsere Skulls als Waffen bezeichnen).
In aller Frühe wurden wir von den Großen geweckt.
Müde gingen wir zum morgendlichen Frühstück, welches uns wieder ruderfit machte. Schon bald darauf stießen wir mit unseren Booten in See.
Voller Elan ließen wir den alten Grenzposten hinter uns und steuerten auf die Schleuse Plötzensee zu. Auf der Rückfahrt machten wir keine Pause bei Phönix, denn wir waren ja gerade erst losgerudert. Bei dieser Affenhitze hatten wir das Gefühl nie die Schleuse zu erreichen. Schweißtriefend kamen wir dann doch endlich an der Schleuse an. Bei dem netten Schleusenwärter verabschiedeten wir uns mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra, nachdem er uns geschleust hatte.
Mitten im Schlossbogen vertäuten wir unsere Boote und machten Mittagspause an Land. Nach einer ausgiebigen Pause, die wir auch sehr nötig hatten, ging es weiter der nächsten Schleuse entgegen. An der Charlottenburger Schleuse mussten wir zwar lange warten, aber konnten dabei einige Dampfer und Frachter beobachten. Auf Höhe vom Kraftwerk Reuter nervte uns Fernand mit: "Jetzt ein schönes Schnitzel!".
Wieder in heimischen Gewässern legten wir bei uns an und machten die Boote fertig. An diesen drei Tagen sind wir ganze 105km gerudert bzw. gesteuert.
Bericht von Christian W.
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